Rezensionen

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Basic-Coaching bei Lea Loeschmann, ein Erfahrungsbericht.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie man doch den rechten Menschen zur rechten Zeit begegnen kann.  In diesem Fall meine eigene Begegnung mit der begnadeten Heilerin Lea Loeschmann.  Ich litt zu jener Zeit unter schweren Depressionen, hervorgerufen – wie ich durch ihre Hilfe später feststellen konnte – durch einen selbstgestrickten gordischen Knoten in meinem eigenen Denken.  Doch ich greife vor.

Als ich Lea begegnete, hatte ich noch nie etwas von Hochsensibilität gehört.  Ich wusste zwar aus eigener Erfahrung, dass ich ‚irgendwie anders tickte‘, doch dieses Phänomen einmal von außen betrachtet, umfassend beschrieben und erklärt zu bekommen, war ein erster wichtiger Schritt um die eigene Erfahrungswelt und die sie auslösenden Umstände voneinander unterscheiden zu können.  Vereinfacht gesagt, ist es schon einmal beruhigend zu wissen, dass die ‚Lautstärke‘ in der man alles – gutes wie schlechtes – wahrnimmt, hauptsächlich deswegen oft so einschüchternd wirkt, weil der eigene Verstärker von vornherein schon einmal meist voll aufgedreht ist.  Nur um dies klarzustellen, einen solch empfindlichen, kraftvollen Verstärker sein Eigen zu nennen ist ein großes Geschenk.  Man muss nur darum wissen und lernen entsprechend damit umzugehen, und bei beidem hat mir Lea geradezu die Augen geöffnet.

Ich hatte schon früher Erfahrungen mit Therapeuten gesammelt und dieses Kapitel für mich eigentlich zu den Akten gelegt.  Je nachdem aus welcher Schule der oder die betreffende Person stammte, bestand ein Großteil der ‚Behandlung‘ jedes Mal aus dem ‚Verkauf‘ der eigenen Methode, und keine dieser Methoden schien für mich zu passen.  Bei Lea hingegen begriff ich sehr schnell, dass sie über ein Repertoire jenseits klassisch abgegrenzter Schulen verfügt, und durch ihre umfassende Meisterschaft stets einfach das zur Hand hat, was gerade funktioniert.  Und es war sehr faszinierend zu erkennen wieviel von dem, was bei einem Aspekt einen Durchbruch ermöglichte, bei einem ganz anderen Aspekt jedoch schlicht versagte.  So weitgestreut die Diversität ihrer Methoden jedoch auch war, so fügte sich trotz allem jedoch auch alles irgendwann wieder zusammen.  Natürlich hatte man das Gefühl eine Zeit lang mit einer Art innerer Autowerkstatt zu leben, in der man vor lauter herumliegenden Teilen kaum noch treten kann, doch bis dahin war das wohlverdiente Vertrauen in die Meisterin schon etabliert, und so wurden die Besuche allmählich immer mehr von einer fast kindlichen Vorfreude auf den nächsten Schritt begleitet.  Und vielleicht das höchste Lob verdient sie für die immerwährende Freiheit, die einem unter ihrer liebevollen und wirklich schlauen Führung sowohl beim Auseinandernehmen wie auch beim eigenen Wiederzusammenbau stets erhalten blieb.  Ich fühlte mich teilweise bei ihr zurück an meinen besten Klavierlehrer erinnert, der anstelle mir die ‚richtigen‘ Fingersätze einzupauken (wie alle anderen davor), sich stattdessen die Zeit nahm, die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Fingers jeder einzelnen Hand von mir zu erforschen, um dann daraus mit mir Fingersätze und Strategien zu entwickeln, die sicherlich für niemanden anders spielbar waren, sich für mich jedoch als ideal erwiesen.

Und ähnlich wie bei meinem Klavierlehrer, von dem ich nicht direkt die Stücke lernte, sondern vor allem die Kunst der eigenen Adaption – was mich heute, fast dreißig Jahre später, immer noch befähigt weiter zu gehen – so lernte ich auch durch Lea nicht die ‚Richtige‘, sondern eine mir immer noch ganz und gar eigene, jedoch unendlich verbesserte Art der gedanklichen Adaption.  Der gordische Knoten entpuppte sich daraufhin als simple Schleife, und wie beim Klavier, so wird auch beim Denken seither beständig und begeistert weitergeübt.  Und schaut die Depression zwischendurch doch noch einmal wieder kurz vorbei, so wird sie nicht mehr wie früher gefürchtet, sondern begrüßt als der wertvolle Freund, der sie in Wirklichkeit ist.  Man merkt auf, dass etwas wohl so nicht funktioniert…

– und macht es anders.                                   Jan Raskin

 

Unter dem Namen Jean Bagus schreibt er gerade an dem 3. und 4. Band einer Geschichte voller Mitgefühl und dem Glauben an die Macht unserer Wünsche.

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Sophie Schmidt:

Bevor ich zu Lea kam, hatte ich seit fast 24 Jahren immer wieder mit schweren depressiven Phasen zu kämpfen gehabt, die manchmal Monate lang anhielten. Mein Leben hat für mich nie einen Sinn ergeben und ich wollte immer bloß sterben, hatte enorme Todessehnsucht.

Ich habe immer nach einer Erklärung dafür gesucht, aber keine gefunden. Verschiedenste Therapien, ambulant und stationär, in denen ich meine Familiengeschichte immer wieder durchgekaut habe, konnten mir nicht weiterhelfen. Ich fing 2014 eine Ausbildung zur Yogalehrerin an, habe inneren Frieden mit meinen Eltern geschlossen, ihnen verziehen, habe vieles in meinem Leben geändert, zufällig entdeckt, dass ich hochsensibel bin, das hat sehr geholfen meine Vergangenheit und mein Wesen zu verstehen, und eine zeitlang ging es mir nach all dem auch viel besser. Aber dann fing die Depression usw. wieder an schlimmer und schlimmer zu werden, und meine tägliche Yogapraxis hat dies noch verstärkt. Also habe ich mir wieder professionelle Hilfe gesucht, und bei Erstgesprächen mit diversen Psychotherapeutinnen gleich gemerkt, dass diese mir nicht helfen können.
Ich hatte intuitiv das Gefühl, dass es eine Ursache, die Wurzel all meines Leides gab, und diese wollte ich finden. Mir war klar, dass mir nur jemand helfen kann, der entweder selbst hochsensibel ist oder dieses Phänomen ernst nimmt, was die wenigsten klinisch ausgebildeten PsychologInnen tun. Über eine Suche im Internet fand ich dann Lea, deren Webseite mich schon sehr angesprochen hat, wie auch das erste Gespräch mit ihr. In der zweiten Sitzung führte sie mich in die Gebärmutter zurück und dabei kam raus, dass ich meine Reise ins Leben nicht allein begonnen habe, sondern ein Drilling war, also noch einen Bruder und eine Schwester hatte, die in den ersten Wochen der Schwangerschaft aber
gestorben sind.
Dieses pränatale Trauma war der Grund meines Leides, ich hatte sie also gefunden, die Wurzel. Ich ging und gehe weiterhin zu Lea, die mich auf diesem Prozess der Trauer meines frühen Verlustes begleitet und mich dabei unterstützt meine Hochsensibilität als Gabe nicht als Bürde anzusehen.
Mir geht es viel besser, da ich gelernt habe keinen Widerstand mehr zu leisten sondern alles so anzunehmen, wie es ist. Natürlich ist das Leben immer noch ein auf und ab, das wird es immer sein, für jeden von uns. Aber ich finde diese Ambivalenz nun sehr erträglich, während sie mich
all die Jahre, bevor ich mit der Arbeit mit Lea begonnen habe, immer überwältigt hat. So stark, dass ich den Tod als einzigen Ausweg aus dieser Katastrophe gesehen habe. Das tue ich jetzt nicht mehr. Im
Gegenteil, ich komme mit jedem Tag ein Stückchen mehr im Leben an, was ich bis vor ein paar Monaten noch für unmöglich gehalten habe. Ich bin sehr dankbar, dass ich Lea gefunden habe, und dass sie mir mit ihrer besonderen Art, Gabe und ihren Fähigkeiten sehr geholfen hat und weiterhin hilft. Wir sind nun mal das Ergebnis der Erlebnisse, die uns besonders stark geprägt haben, und diese Prägung beginnt schon bei der Zeugung, im Mutterleib. Ich glaube das jeder Mensch lernen kann, die
Dinge einfach so anzunehmen wie sie sind, vor allem all unsere Emotionen, besonders die, die wir nicht spüren wollen, wie z.B. Trauer und Wut. Aber wenn wir annehmen, dass das alles Teile von uns sind, und
diese weder uns noch sonst jemandem etwas böses wollen, können wir alles viel leichter ertragen, denn das Leben ist nun mal enorm herausfordernd. Darum brauchen wir alle viel Gelassenheit und Geduld, mit uns selbst und unseren Mitmenschen, und das kann man lernen. Und wer bei all diesen Prozessen Hilfe braucht, dem kann ich nur empfehlen sich an Lea zu wenden und mit ihr zu arbeiten.